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500 Euro für die Clownsdoktoren
15.02.21
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Fasenachtgottesdienste im Laubustal unterstützen die Arbeit der Clownsdoktoren. Erstmals waren alle Gottesdienstbesucher und auch Gemeindepfarrer Ulrich Finger maskiert. Foto: Kirchengemeinde

Auch wenn das Faschingstreiben pandemiebedingt flächendeckend abgesagt ist und manche Leute nicht nur das Singen sondern sogar das Lachen verbieten wollen, so fanden doch in den Evangelischen Kirchengemeinden Münster und Weyer Faschingsgottesdienste statt. Und eine stattliche Spende wurde an die Clownsdoktoren überwiesen, die seit vielen Jahren unter dem Motto "Humor hilft heilen" in Krankenhäusern unterwegs sind.

"Das Gute, dieser Satz steht fest - ist stets das Böse, was man lässt!" Mit diesen Versen des unvergessenen Wilhelm Busch eröffnete Gemeindepfarrer Ulrich Finger die Gottesdienste am Faschingssonntag in den Kirchen von Münster und Weyer. Seit vielen Jahren gibt es in der Fasenacht-Zeit solche besonderen Gottesdienste. Schließlich hat zum einen der Karneval seine Wurzeln auch in der christlichen Tradition, zum anderen ist der Gemeindepfarrer selbst seit vielen Jahrzehnten ein aktiver Mitstreiter im närrischen Leben der Region.


Und so trafen sich in den Gottesdiensten dann - natürlich unter Beachtung der Corona-Auflagen - zahlreiche und allesamt maskierte Gemeindeglieder, um mit Versen von Wilhelm Busch das wirkliche Leben zu betrachten. Schließlich lebte Wilhelm Busch (1832-1908) die meisten Jahre seines Lebens in evangelischen Pfarrhäusern und war durch und durch geprägt von einer evangelisch-lutherischen Theologie, mit der er augenzwinkernd die Welt um sich herum betrachtete. Und gegen "Übelthäterei" im Stile von "Max und Moritz" und eine verlogene Moral im Stile einer "frommen Helene" andichtete.


Im Anschluss an die Gottesdienste wurde dann die Kollekte erbeten für die Arbeit der Clownsdoktoren. Aufgestockt durch einen Betrag aus der Kasse des Marmeladenpfarramts wurden noch am selben Tag 500 Euro überwiesen.

Neues vom Marmeladenpfarramt
27.01.21
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Auch in Zeiten des Lockdowns gibt es Möglichkeiten an pfarrhausmacher Konfitüren und Gelees zu kommen. Denn auch wenn es derzeit und in absehbarer Zeit keine größeren Märkte in der Region gibt, ist es gut, wenn man auf lokale Strukturen zurückgreifen kann. Bedeutet: Pfarrhausmacher Konfitüren und Gelees kann man direkt vor Ort erwerben, beim Evangelischen Pfarramt in Selters-Münster. Es empfiehlt sich natürlich, vorher anzurufen oder zu mailen, um einen Termin auszumachen, um so an den süßen Stoff zu kommen (06483-6150 oder ulrich.finger@1mx.de).

Dazu kommen die bekannten Verkaufsstellen in Weilburg (Altstadtladen, Langgasse 26) und Weilmünster (Gärtnerei Wern am Klinikum). Eine kleine Auswahl gibt es auch seit einiger Zeit bei Ina Schliffer in Weinbach-Edelsberg (im Eierkühlschrank), im Hofladen der Familie Weber in der Hohlstraße 34 in Weyer sowie in der Bäckerei im "Carolinger Cafe" in Villmar-Weyer (Foto). Überall dort können auch leere Gläser zurück gegeben werden.

Weihnachtsfreude auch ohne Markt
25.11.20
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Foto: Sabine Gorenflo

Noch ist es nicht so weit, dass der Weihnachtsmarkt-Laden in der Neugasse 7 eröffnet, aber die Akteure präsentierten sich schon einmal mit ihren Produkten. Betrieben wird der Laden von Weilburgs früherem Bürgermeister Hans-Peter Schick.

"Die Idee, in einem Leerstand einen Weihnachtsmarkt-Laden zu betreiben, hat großen Anklang gefunden", sagte Schick. So hätten sich schnell elf weitere Partner gefunden, die eine Vielzahl an Produkten anbieten.

Aus den Werkstätten der Lebenshilfe werden Anzünder "Pino", Holzpaletten mit Anzündern, Vogelfutter, Insektenhotels, Holzfiguren, Nistkästen, Garderoben und Kerzen angeboten. Nistkästen gibt es auch von Jürgen Schermuly und Vogelhäuser von Rolf Spitzer. Mit an Bord ist auch "Marmeladenpfarrer" Ulrich Finger, der seit über 20 Jahren selbst gemachte Marmeladen für gute Zwecke anbietet. "Das ergänzt sich hier im Laden hervorragend", meinte Finger. Sie hätten seither über 60 000 Euro erwirtschaftet und damit soziale Projekte unterstützt. Frank Holzinger von der Weinbacher Seifensiederei bereichert das Angebot mit seinen Seifen, die er in diesem Jahr zum 15. Mal auf dem Weihnachtsmarkt angeboten hätte.

Joachim Kinedt von der Residenzbuchhandlung präsentiert eine Kalender-Ausstellung mit Verkauf. Sybille Theiss-Schermuly bietet Lavendel-Badesalz, selbst gestrickte Schals und Kerzen zum Verkauf an. Schick hat zudem weitere Waren von der Lebenshilfe im Angebot. Zudem ist im Schaufenster des Weihnachtsmarkt-Ladens ein Film über den Weilburger Weihnachtsmarkt in den vergangenen sieben Jahren zu sehen, gedreht von Sabine und Ralph Gorenflo.

Der Weihnachtsmarkt-Laden in der Neugasse 7 ist vom 4. bis 23. Dezember montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Marmelade im Advent
11.11.20
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Als vor mehr als 150 Jahren im Hamburger "Rauhen Haus" der Adventskranz in seiner heutigen Form erfunden wurde, diente er dazu, den Kindern das Warten auf das Christfest augenfällig und verstehbar zu machen. Und ganz am Anfang waren auf dem Fichtenkranz sogar vier große Kerzen für die Sonntage und viele kleine Kerzen für die Wochentage im Advent.
Vor gut einhundert Jahren wurden dann Adventskalender erfunden mit 24 Türchen und bunten Bildern dahinter. Erst später kamen dann alle möglichen Dinge in so einen Kalender. Von Schokolade über Parfüm, Tee bis hin zu Spielzeugen für klein und groß.

Warum also nicht in diesem Jahr mal einen Marmeladen-Adventskalender aufstellen.
24 verschiedene Sorten sind bei uns kein Problem. Und man hat am Inhalt der Gläschen viele Wochen und Monate seine Freude.