Aktuelles

"Die größte Katastrophe ist das Vergessen"
25.09.17
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Marmeladenpfarramt spendet für "Vergessene Katastrophen"
Mit einer Spende von 1000 Euro unterstützt das "Evangelische Marmeladenpfarramt" in diesem Herbst die von Caritas International und Diakonie Katastrophenhilfe gemeinsam getragene Aktion "Die größte Katastrophe ist das Vergessen".

In ihrem gemeinsamen Aufruf unterstreichen die Hilfswerke der evangelischen und der katholischen Kirche, dass es neben den in den Nachrichten allgegenwärtigen Katastrophen und Krisen auch solche gibt, die schon seit vielen Jahren und Jahrzehnten große Regionen prägen. Es sind vor allem die lang anhaltenden, gewaltsam ausgetragenen Konflikte in der ganzen Welt, die so gut wie gar nicht wahrgenommen werden. Die Folgen diesen Konflikte sind jedoch verheerend: Viele Millionen Unschuldige werden aus ihrer Heimat vertrieben, geraten zwischen Fronten, verlieren Hab und Gut, Angehörige und Lebengrundlagen. Wenn sie Glück haben finden sie Aufnahme bei anderen Menschen im eigenen Land oder gar im Ausland - einige schaffen es in ein Flüchtlingslager, andere - und das ist die Mehrheit  sind völlig auf sich allein gestellt.

Die Diakonie Katastrophenhilfe lenkt in diesem Jahr den Blick auf Ostafrika. Dort hungern derzeit etwa 20 Millionen Menschen - so viele, wie die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg zusammen Einwohner haben. In diesem Jahr hatte es bereits zum Weltflüchtlingstag seitens des Evangelischen Marmeladenpfarramts eine Spende von 1000 Euro gegeben zu Gunsten des Hilfswerks "Brot für die Welt" gegeben. Mehr als 40.000 Euro hat das Evangelische Marmeladenpfarramt um die Pfarrersfamilie Finger (Selters-Münster) in den vergangenen Jahren durch die Herstellung und den Verkauf Pfarrhof-macher Konfitüren und Gelees erwirtschaften und spenden können.

Direkt beim Pfarramt Münster oder auf Märkten in der Region ist der beliebte Brotaufstrich erhältlich. So demnächst auch wieder beim Residenzmarkt in Weilburg (7. und 8. Oktober) und beim Martinimarkt in Weilmünster am 12. November.

1000 Euro gegen "Vergessene Katastrophen": Beim Mittelaltermarkt in Hadamar entstand dieses Foto am Marmeladenstand. Zu sehen sind zwischen den Eheleuten Uschi und Ulrich Finger Carolan Lieb von der Agentur Lorraine-médiévale und Dekan Manfred Pollex. 

 

Gott lässt sich nicht kaufen - Mittelaltergottesdienst in Hadamar
24.09.17
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Gut besucht war der Gottesdienst im Mittelalterlichen Stil in der Evangelischen Schlosskirche zu Hadamar am Sonntag des Mittelaltermarktes in der ehemaligen Residenzstadt. Wie bereits im vergangenen Jahr konnte Gemeindepfarrer Thomas Uecker als Gastprediger seinen Münsterer Kollegen Ulrich Finger begrüßen, der seit vielen Jahren im historisierenden Habit Gottesdienste im mittelalterlichen Stil feiert. 

So zeigte Pfarrer Finger in seiner Rolle als Pilger "Hulderych de Fromholdeskerke" zuerst einen Stein von der "Festen Burg" Gottes. Diese wertvolle Reliquie habe er bei einem Händler erworben, der nun versuche, mit "evangelischen Reliquien" sein Geschäft zu machen, nachdem "dieser entlaufene Mönch zu Wittenberg sein Maul aufgerissen" und ihm seine bisherigen Geschäfte verdorben habe.
Mit spitzer Zunge und der bildhaften Sprache der Lutherzeit nahm Finger sowohl damalige Missbräuche als auch moderne Auswüchse im Jubiläumsjahr der Reformation augenzwinkernd auf die Schippe. Gott lasse sich nicht kaufen, unterstrich er seine biblische Kritik am Ablass und schleuderte nicht zufällig genau 30 Silberlinge unters Volk. "Nur mit leerer Hand kann ich die Gnadenhand Gottes fassen" spitze der bärtige Theologe an diesem Morgen christliches Bekenntnis zu.
Musikalisch ausgestaltet wurde der Gottesdienst durch Kantor Martin Buschmann. Und auch in diesem Jahr brachte Bäckersfrau Carola von der Feldbeckerey auf dem benachbarten Mittelaltermarkt auf dem Schlossplatz ein Kräuterbrot in Kreuzform frisch aus der Backstube mit, das im Anschluss an den Gottesdienstes mit allen Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern geteilt wurde.  

 

Sonnige Grüße aus Braunfels
26.08.17
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Am Samstag, dem 26. August, waren wir im Kurpark in Braunfels zum Spectaculum anzutreffen. Ein tolles Gelände, viele nette Menschen, fast keine Wespen und Sonnenschein - eigentlich optimal.
Ganz neu dabei hatten wir unsere neue Sorte: Kornellkirsch-Gelee mit Bourbon-Vanille. Die wurde von euch so gut angenommen, dass wir gar keine mehr mit nach Hause nehmen mussten. Zum Glück haben wir aber noch ein paar Gläser im Keller.
Danke an die Orga für diesen tollen Markt, wir kommen gerne wieder.
Wer nicht dabei war, findet auf oberlahn.de jede Menge Fotos unserer Lieblingsfotographen.
Unser nächster Markt ist dann der Bauernmarkt in Weilmünster am 10. September.

Fromme Beerchen gefällig?
08.08.17
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Unsere Brombeeren sind schon etwas Besonderes...
Nicht nur, dass sie lecker sind und gesund, geschmacksintensiv und von schöner dunkler Farbe. Nicht nur, dass wir am liebsten wilde Brombeeren verwenden, die zwar kleiner als ihre „zahmen“ Kollegen, aber auch deutlich wohlschmeckender sind. Nicht nur, dass wir uns durch meterweise Ranken, Dornen und Brennnesseln kämpfen müssen, immer aufpassen müssen wegen Wespen und anderem Getier... Nein, dieses Jahr kommt noch etwas anderes dazu: eine recht hohe Luftfeuchtigkeit in Form von flüssigem Niederschlag, kurz Regen.
Kaum hat man den perfekten Strauch gefunden, hat Handschuhe angezogen und alle allzu aufdringlichen Brennnesseln und Dornen beiseite geschoben und kann ENDLICH anfangen zu pflücken – genau dann beginnt es natürlich zu regnen.
Aber wir haben das beste draus gemacht: kurze Kaffeepause und warten, bis der Regen aufgehört hat. Und siehe da, die vom Regen getauften Brombeeren ließen sich danach ganz problemlos pflücken – und keine Wespen in Sicht!
Danke unseren beiden Helferinnen Anni und Tabea fürs Mitpflücken. Gut 15 Kilo haben wir geschafft, vielleicht kommen in den nächsten Tagen noch ein paar dazu.