Aktuelles

Evangelisches Marmeladenpfarramt spendet nächsten Tausender
16.12.17
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Auch in diesem Jahr spendet das Evangelische Marmeladenpfarramt zur Weihnachtszeit wieder insgesamt 1000 Euro an verschiedene Hilfsorganisationen, die diese den Schwächsten, den Opfern der Gesellschaft im In- und Ausland zu Gute kommen lassen werden. Bekannt gegeben wurden die Spenden beim "Aumenauer Adventszauber" am letzten Adventswochenende. Auf einem Plakat informierten Uschi Finger, der Villmarer Bürgermeister Arnold-Richard Lenz und Andreas Städtgen als "Marktmeister" über die aktuellen Spenden.
Traditionell, aber auch wirksam unterstützt das "Deutsche Institut für ärztliche Mission" (Difäm) Menschen in den armen Regionen der Welt. Besonderes Augenmerk legt die  Hilfsorganisation in diesem Jahr auf Hilfen für schwangere Frauen in Guinea und Liberia. So kostete beispielsweise die Grundausstattung für einen Gesundheitsposten in der Region 70 Euro, ein Krankenbett 200 Euro. 
Die "Christoffel Blindenmission" mit Sitz in Bensheim unterstützt in den armen Regionen dieser Erde besonders behinderte Menschen. Das Anlegen eines Nutzgartens zur Existenzsicherung kostet 65 Euro, die ambulante Operation am "Grauen Star" 30 Euro, die Schulausrüstung für ein blindes Schulkind umgerechnet 25 Euro. 
Unter dem biblischen Stichwort "Zwing mich nicht" steht die Menschenrechtsaktion der Vereinigten Evangelischen Mission (VEM), die evangelische Kirchen in mehreren Kontinenten verbindet. Sie unterstützt Opfer sexueller Gewalt beispielsweise in Ost-Kongo oder Indonesien und die Beratung von Frauen, die aus frauenspezifischen Gründen nach Deutschland geflohen sind.  
Schließlich wird auch wieder die Aktion "Kindern Urlaub schenken" der Diakonie Mitteldeutschland und der Diakonie Sachsen unterstützt. 15 Euro kostet es, einem von Armut betroffenen Kind in unserem Land einen Tag Erholung, Bildung und Förderung zu schenken.

Insgesamt hat das Evangelische Marmeladenpfarramt um die Pfarrersfamilie Finger in Münster und Weyer in den vergangenen Jahren aus dem Erlös des Verkaufs "pfarrhausmacher" Konfitüren und Gelees gut 48.000 Euro spenden können.  

"Humor hilft Heilen"
15.11.17
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Marmeladenpfarramt spendet für Clowns auf der Krankenstation

Dass Humor Grenzen überwindet, bewies das Clown-Duo "Luppely's" beim "Erntedankfest der Hoffnung" in Selters-Münster.  Schnell hatten die beiden Künstler aus dem Löhnberger Ortsteil Selters die Herzen der vielen Kinder gewonnen mit Jonglage, verwirrenden Reden und natürlich den wunderschönen Ballon-Tieren, die sie unter flinken Handbewegungen formten. Aber die Clowns ernteten auch den Respekt der erwachsenen Menschen. Schließlich erzählte Clown "Lupo" alias Doktor Schlotterbein von seiner Arbeit als Clown in Krankenstationen im Rahmen des Vereins "Humor hilft heilen".
Das Clowns-Duo "Lupelly`s" war auf Einladung des Marmeladenpfarramts nach Münster gekommen. Schließlich galt es ja auch, eine dicke Geldspende von 500 Euro aus der Marmeladenkasse abzuholen, die Uschi und Ulrich Finger ihnen am Rande des Festes überreichte. 

In diesem Jahr hatte es bereits zum Weltflüchtlingstag seitens des Evangelischen Marmeladenpfarramts eine Spende von 1000 Euro gegeben zu Gunsten des Hilfswerks "Brot für die Welt" und im Herbst eine 1000 Euro-Spende gegeben für die gemeinsam von Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas getragene Aktion "Vergessene Katastrophen". Knapp 45.000 Euro hat das Evangelische Marmeladenpfarramt um die Pfarrersfamilie Finger in den vergangenen Jahren durch die Herstellung und den Verkauf Pfarrhof-macher Konfitüren und Gelees erwirtschaften und spenden können.

Lichterfest statt Halloween
01.11.17
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Bereits zum zweiten Mal fand in Selters-Münster ein Lichterfest statt als Alternative zum kommerzialisierten "Halloween". Bereits am Nachmittag trafen sich zahlreiche Kinder und ihre Eltern am arbeitsfreien Reformationstag, um Kürbisse und Dickwurz zu schnitzen, zu basteln und zu spielen. Bei Einbruch der Dunkelheit machte sich der bunte Zug auf zum Münsterer Pfarrhof, um ein großes Herz aus Lichtern zu legen.

Im Anschluss an deutende Worte von Gemeindepfarrer Ulrich Finger und ein gemeinsames Lied zogen dann die Familien mit ihren Lichtern in den Ort, um auch anderen Menschen Licht zu bringen. 

95 Thesen, mit denen alles begann
31.10.17
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Am 31. Oktober 2017 wurde groß 500 Jahre Reformation gefeiert. Als Anfangspunkt der evangelischen Kirche wird jener Tag benannt, an dem der Theologieprofessor Martin Luther 95 Thesen zur Disputation über die Ablasspraxis der Kirche veröffentlichte. Diese ursprünglich in lateinischer Sprache geschriebenen Streit-Thesen wurden gedruckt, übersetzt und vielfältig veröffentlicht und gelesen. Ein Anfang war gemacht. Und im Laufe der folgenden Jahre entstand in einem komplizierten Prozess die Evangelische Kirche.

Mit einem besonderen Projekt wurde in der Evangelischen Kirche in Weyer an den Beginn der Reformation erinnert. Im Gottesdienst am Reformationstag, der nicht zufällig um 15.17 Uhr begann, lasen 95 Personen die "Thesen, mit denen alles begann". Unter ihnen auch der katholische Pfarrer Michael Vogt und der Villmarer Bürgermeister Arnold Richard Lenz.
Und auch, wenn viele der damaligen Thesen - trotz der Bemühungen von Gemeindepfarrer Ulrich Finger, sie in Sinnabschnitten verstehbar zu machen - heute kaum noch verstehbar sind: 500 Jahre Geistes- und Kirchengeschichte haben auch die Welt der Gedanken und Ideen verändert.

Das gemeinsame Lesen der 95 Thesen war ein einmaliges Gruppenerlebnis für alle, die beim Jubiläumsgottesdienst in der Weyerer Kirche dabei waren. Und so soll und wird dieser Gottesdienst allen in Erinnerung bleiben.