Aktuelles

Der Mond ist aufgegangen
29.03.20
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Auch in Deutschland gibt es in "Corona-Zeiten" Initiativen, um in Zeiten der Isolation oder der "häuslichen Quarantäne" Lebenszeichen zu setzen. So läuten in vielen Regionen mittags um 12 Uhr die Glocken und laden ein zum zwar räumlich getrennten, aber doch gemeinsamen Gebet.

Und bereits am 18. März wurde die Initiative "Der Mond ist aufgegangen" seitens der EKD angeregt: Jeweils um 19 Uhr wird vom Balkon, vom Kirchturm oder aus dem Wohnzimmer heraus das Abendlied "Der Mond ist aufgegangen" gesungen oder musiziert. Das bekannte Gesangbuchlied (EG 482) von Matthias Claudius hält nicht nur den Menschen einen Spiegel vor und wünscht eine "gute Nacht", sondern ermuntert auch zum Gebet. Besonders für "den kranken Nachbarn", wie es in der letzten Strophe heißt.

Von Anfang an wünscht auch Marmeladenpfarrer Ulrich Finger allabendlich mit der Trompete vom Platz vor der Kirche Münster aus allen Menschen eine "Gute Nacht" und ein "Auf Wiedersehen, bis morgen."    

Aus ist's derzeit mit Märkten
14.03.20
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Fürs Erste ist's aus mit Märkten.

Überall werden Märkte und ähnliche Veranstaltungen abgesagt, schließlich ist's Corona-Zeit. Schade, aber in Solidarität mit vielen, für die eine Erkrankung lebensbedrohlich ist, eine wichtige Entscheidung. Zum letzten Mal für einige Zeit gut lachen hatten da die Mitarbeitenden beim Evangelischen Marmeladenpfarramt, die beim Frühlingsmarkt in Weilmünster dabei waren.

Viele Märkte, bei denen das Marmeladenpfarramt traditionell dabei ist, sind abgesagt, u. A. die Ritterspiele in Freienfels. Erhältlich ist pfarrhausmacher Konfitüre und Gelee weiterhin im Weilburger Altstadtladen oder bei der Gärtnerei Wern in Weilmünster.

Und natürlich direkt an der Quelle: beim Evangelischen Pfarramt in Münster. Aber bitte: Vorher anrufen oder mailen. Kontaktdaten auf der Homepage unter "Kontakt".

 

Marmeladenpfarramt beim Weilmünsterer Frühlingsmarkt
19.02.20
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Auch in diesem Jahr wird das „Evangelische Marmeladenpfarramt“ beim Frühlingsmarkt in Weilmünster am Sonntag, dem 8. März wieder vertreten sein. Im Foyer des Bürgerhauses sind an diesem Tag wieder Konfitüren und Gelees aus der Pfarrhofküche zu erhalten.

Im vergangenen Jahr wurden aus dem Erlös des Marmeladenverkaufs wieder mehr als 4500 Euro gespendet. Insgesamt konnten in den letzten Jahren durch die Pfarrersfamilie Finger und ihr Team bereits knapp 55. 000 Euro zu Gunsten humanitärer Hilfen gespendet werden. Seit mehr als 20 Jahren werden im "Marmeladenpfarramt" um die Pfarrersfamilie Finger Konfitüren und Gelee gekocht und bei Märkten in der Region verkauft. Der Erlös wird für humanitäre Zwecke gespendet.

Die nächste regionale Markttermin des Marmeladenpfarramts ist das Wochenende ab dem 1. Mai. Da wird bei den Ritterspielen in Freienfels das Zelt des Marmeladenpfarramts wieder aufgeschlagen werden.

Leere Weck-Gläser werden am Marmeladenstand gerne zurückgenommen. Sie können aber auch direkt beim Pfarramt in Münster, im Alten Bahnhof Aumenau, im Altstadtladen in Weilburg oder in der Gärtnerei Wern in Weilmünster abgegeben werden. In Weilburg und Weilmünster gibt es auch immer eine Auswahl an pfarrhausmacher Konfitüren und Gelees zum Verkauf.

Evangelisches Marmeladenpfarramt spendet weitere 2000 Euro
20.12.19
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Auch in diesem Jahr macht das Evangelische Marmeladenpfarramt zur Weihnachtszeit wieder eine stattliche Spende: insgesamt 2000 Euro gehen in Teilen an verschiedene Hilfsorganisationen, die diese den Schwächsten, den Opfern der Gesellschaft im In- und Ausland zu Gute kommen lassen werden. Bekannt gegeben wurden die Spenden beim "Weihnachtsmarkt im Münsterer Pfarrhof" am zweiten Adventswochenende.

Das Bild zeigt Pfarrer Ulrich Finger (Mitte) gemeinsam mit den Eheleuten Steinmetz (Weyer) und Weiner (Münster) am Verkaufsstand beim Adventszauber in Aumenau am dritten Adventswochenende.

Traditionell aber auch wirksam unterstützt das "Deutsche Institut für ärztliche Mission" (Difäm) Menschen in den armen Regionen der Welt. Nachdem im vergangenen Jahr mit Denis Mukwege aus der Demokratischen Republik Kongo  ein Mediziner mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, der sich seit Jahren in Zusammenarbeit mit dem DiFÄM für die Gesundheit und die Rechte von Frauen einsetzt, steht in diesem Jahr eine Geburtsklinik in einem Flüchtlingslager im Osten des Kongo im Focus der Spenden.  www.difaem.de.

Unter dem biblischen Stichwort "Sie hauen seinen Wald um, der unermesslich ist" steht die Menschenrechtsaktion der Vereinigten Evangelischen Mission (VEM), die evangelische Kirchen in mehreren Kontinenten verbindet. Mit der diesjährigen Aktion setzt sich die VEM die Lebensrechte der indigenen Völker  ein. www.vemission.org.

Ebenfalls unterstützt werden die Projektarbeit der "Christoffel-Blindenmission" die Goßner-Mission, sowie das Projekt "Licht für Ghana" der Evangelischen Kirchengemeinde Wolfenhausen, durch das Solarlampen für die Gemeinden des Partnerdekanats in dem afrikanischen Land finanziert werden.

Auch in diesem Jahr werden wieder die Aktion "Kindern Urlaub schenken " der Diakonie Mitteldeutschland und der Diakonie Sachsen sowie die Aktion "Weihnachtsfreude" des Gustav-Adolf-Werk Sachsen unterstützt. 15 Euro kostet es, einem von Armut betroffenen Kind in unserem Land einen Tag Erholung, Bildung und Förderung zu schenken. www.urlaubschenken.de. Der ökumenische Verein "Ortopraxia" in Orastie/Broos (Rumänien) unterstützt arme Kinder am Rande der Gesellschaft. www.gaw-sachsen.de

Spendenempfänger sind in diesem Jahr aber auch der Helferkreis Villmar für sein beispielhaftes Engagement für das Zusammenleben der Menschen in der Region, sowie zum 100. Jubiläum der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für seine friedenspädagogischen Arbeit.

Neben den nun gespendeten 2000 Euro wurden im zu Ende gehenden Jahr bereits weitere 2500 Euro aus der Marmeladenkasse gespendet: für die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen", für die Clownsdoktoren der Stiftung "humor-hilft-heilen" und für das Evangelische Hilfswerk "Brot für die Welt".

Insgesamt hat das Evangelische Marmeladenpfarramt um die Pfarrersfamilie Finger in Münster und Weyer in den vergangenen 20  Jahren mehr als 55.000 Euro spenden können aus dem Erlös des Verkaufs "pfarrhausmacher" Konfitüren und Gelees; in diesem Jahr 2019 alleine 4.500 Euro.