Aktuelles

Spenden für die Entwicklungsarbeit in Afrika
20.01.17
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Über christliche Entwicklungsarbeit in afrikanischen Staaten berichtete die Vorsitzende des Ghana-Ausschusses im evangelischen Dekanat Runkel, Pfarrerin Bettina Bender (Wolfenhausen) in der "Spinnstubb" in Münster. 

Unterstützt durch Lichtbilder berichtete sie von mehreren Besuchen in der Ashanti Region in Ghana, in denen sie sich auch vom Einsatz der Solarlampen überzeugen konnte, die mit Unterstützung der Christen aus unserer Region für die Menschen dort angeschafft wurden. "Die Menschen in den Dörfern behandeln die Lampen wie einen kostbaren Schatz: Schulkinder können so abends noch Hausaufgaben machen, die Frauen können am Abend noch kochen und Hausarbeiten verrichten. Licht bedeutet Lebensqualität." Ghana liegt am Äquator, da ist um 18 Uhr pechschwarze Nacht. Die Solarlampen ersetzen in den afrikanischen Dörfern Lampen, in denen teures Petroleum zur Lichterzeugung verbrannt wird.

Aber auch über Fortschritte beim Bau der Mesewam-Klinik und dem Entwicklungsprojekt in der Adumasa-Region konnte Pfarrerin Bender berichten. 
Neben privaten Spenden von Frauen der "Spinnstubb" gab es durch das Evangelische Marmeladenpfarramt", vertreten durch Pfarrersfrau Uschi Finger,  eine weitere stattliche Geldspende. 

Insgesamt 1200 Euro wurden seitens des Evangelischen Marmeladenpfarramt in diesen Tagen für die Entwicklungsarbeit in Afrika gespendet. Für Projekte im Partnerdekanat in Ghana wie auch über die Goßner Mission für ein Entwicklungsprojekt in Sambia.  

Mit dem Marmeladenpfarramt ins neue Jahr 2017
01.01.17

Der letzte Spenden-Tausender aus dem Erlös des "Marmeladenpfarramts" ging zum Jahresende an Entwicklungsprojekte in Afrika. So wurden 20 Ziegenpaare erworben, die vermittelt durch die Goßner-Mission in Sambia Familien den Lebensunterhalt längerfristig sichern sollen. Ein weiterer Spendenbetrag fließt auch in diesem Jahr wieder in die Arbeit im Partnerdekanat in Ghana. 

In den letzten Monaten des vergangenen Jahres gab es noch einmal gute Umsätze bei regionalen Märkten (Martini-Markt Weilmünster, Weihnachtsmarkt Weilburg. Adventsmarkt Münster) sowie durch den Verkauf von "Weihnachtsgeschenken" an mehrere Firmen, Vereine und Einrichtungen. Aber auch der Direktverkauf kann sich sehen lassen. 

Auch wenn derzeit keine Ernte- und Marktzeit ist, so wird in diesen Wintermonaten doch fleißig gekocht, um bei den Märkten im Frühjahr (Frühlingsmarkt Weilmünster, Mittelaltermärkte Schiffenberg und Freienfels) gut sortiert dazustehen. 

Neues aus dem Marmeladenpfarramt
16.09.16

Sommerzeit ist Erntezeit. Herbstzeit ist Erntezeit.

Nicht einfach war es in diesem regnerischen Sommer, die benötigten Mengen an Früchten für die Marmeladenherstellung zu ernten. Witterungsbedingt gab es viele Ausfälle, aber auch angenehme Überraschungen.

Sehr gut war die Rhabarber-Ernte. Wir haben Stängel aus Münster, Weyer, Elkerhausen und Essershausen verarbeiten können. Erdbeeren gab es aus Herold, Himbeeren konnten wir in Ahlbach und in Münster pflücken. Kirschen aus Münster und Weyer wurden geerntet und verarbeitet. Stachelbeeren und Johannisbeeren bekamen wir aus Münster, Weyer, Laubuseschbach und Essershausen. Dort konnten wir auch eine sehr gute Ernte an Josta-Beeren erzielen.
Wir erwarten eine gute Ernte an Mirabellen, Brombeeren und Holunder, auch Birnen und Äpfel scheint es in ausreichender Menge zu geben. Auch die Hagebutten haben gut angesetzt.

Dankbar sind wir für zahlreiche "Obst-Spenden".

Mehr als 3500 Gläser Konfitüre und Gelee haben wir in diesem Jahr bereits gekocht.

Sommerzeit ist Marktzeit. Herbstzeit ist Marktzeit.

Und dazu kommen die Märkte. Nach unserem eigenen Markt beim Trinitatisfest in Münster waren wir auf den Mittelaltermärkten in Dillenburg, Oberursel und Friedberg vertreten. Im September werden wir wieder beim Bauernmarkt in Weilmünster (11. September) und beim Residenzmarkt in Weilburg (8. und 9. Oktober) vertreten sein. Am letzten Wochenende im September ist Mittelaltermarkt in Hadamar. Auch dort sind wir dabei.

Natürlich können Konfitüren und Gelees auch direkt beim Erzeuger erworben werden. Wir haben die gesamte Auswahl in unserem Gemeindehaus in Münster vorrätig. Aber bitte: vorher einen Termin ausmachen, denn wir sind nicht immer zu hause.

Marmeladenpfarramt spendet für "Vergessene Katastrophen"
16.09.16
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Mit einer Spende von 1000 Euro unterstützt das "Evangelische Marmeladenpfarramt" in diesem Herbst die von Caritas International und Diakonie Katastrophenhilfe gemeinsam getragene Aktion "Die größte Katastrophe ist das Vergessen". In ihrem gemeinsamen Aufruf zur unterstreichen die Hilfswerke der evangelischen und der katholischen Kirche, dass es neben den in den Nachrichten allgegenwärtigen Katastrophen und Krisen auch solche gibt, die schon seit vielen Jahren und Jahrzehnten große Regionen prägen. 

Die Diakonie Katastrophenhilfe lenkt in diesem Jahr den Blick auf die Regionen Süd-Sudan und Somalia. Allein in der somalischen Region Banadir leben etwa 350.000 Vertriebene. Dort unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe Vertriebenen-Haushalte mit schwangeren, stillenden und kranken Frauen sowie Kinder unter 5 Jahre. 12.000 Vertriebene bekommen über Gutscheine Gegenstände für eine provisorische Unterkunft. So wird den Frauen und Kindern wenigstens etwas Schutz und Privatsphäre ermöglicht.

Im Südsudan unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe die Bevölkerung mit Gesundheitsstationen, Wasserversorgung und Bildungsmaßnahmen. Im Landkreis Cueibet beispielsweise wurde seit 1998 ein Netz zur medizinischen Grundversorgung aufgebaut. Seit Anfang 2014 gibt es ein Schulspeisungs-Programm für mangelernährte Kinder. Mehr als 15.000 Schulkinder zwischen 7 und 15 Jahren erhalten dort in 45 Schulen an fünf Tagen die Woche eine sättigende Mahlzeit.

In diesem Jahr hatte es bereits zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni seitens des Evangelischen Marmeladenpfarramts eine Spende von 1000 Euro gegeben; aufgeteilt war dieser Spendenbetrag auf die Flüchtlingsarbeit der Diakonie Katastrophenhilfe und der Ukrainehilfe Breitscheid. Gut 40.000 Euro hat das Evangelische Marmeladenpfarramt um die Pfarrersfamilie Finger (Selters-Münster) in den vergangenen Jahren durch die Herstellung und den Verkauf Pfarrhof-macher Konfitüren und Gelees erwirtschaften und spenden können. 

Direkt beim Evangelischen Pfarramt Münster oder auf Märkten in der Region ist der beliebte Brotaufstrich erhältlich. So demnächst auch beim Mittelaltermarkt in Hadamar (24. und 25. September) und beim Residenzmarkt in Weilburg (8. und 9. Oktober).