Aktuelles

Auf der Suche nach Marmelade?
17.09.20
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Da es derzeit und in absehbarer Zeit keine größeren Märkte in der Region gibt, ist es um so besser, wenn man auf lokale Strukturen zurückgreifen kann.

Bedeutet: Pfarrhausmacher Konfitüren und Gelees kann man auch direkt vor Ort erwerben, bei uns in Selters-Münster. Es empfiehlt sich natürlich, vorher anzurufen oder zu mailen, um einen Termin auszumachen, um so an den süßen Stoff zu kommen (06483-6150 oder ulrich.finger@1mx.de).

Dazu kommen die bekannten Verkaufsstellen in Weilburg (Altstadtladen) und Weilmünster (Gärtnerei Wern am Klinikum). Eine kleine Auswahl gibt e auch seit einiger Zeit bei Ina Schliffer in Weinbach-Edelsberg (im Eierkühlschrank), im "Carolinger Cafe" in Villmar-Weyer sowie im Hofladen der Familie Weber in der Hohlstraße 34 in Weyer. Überall dort können auch leere Gläser zurückgegeben werden.   

Endlich sind die Mirabellen reif
14.08.20
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Das heiße Sommerwetter hat auch die Mirabellen reifen lassen.

Im Schatten des Münsterer Pfarrhauses wurden an einem frühen Vormittag viele Eimer der reifen Früchte entkernt.
Ab jetzt gibt es wieder die kraftvolle Mirabellen-Konfitüre mit extra wenig Zucker und extra viel Geschmack (3:1).

Frage in die Runde: Besteht Interesse an Mirabelle-Zimt-Konfitüre? Auch die könnte jetzt gekocht werden.

1000 Euro für "Brot für die Welt"
03.08.20
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Die Berichterstattung über die Corona-Pandemie drückt viele Berichte über Not und Elend in der Welt aus den Schlagzeilen der Medien und damit auch aus der öffentlichen Wahrnehmung heraus. Mit einer einfache Aktion in den evangelischen Kirchengemeinden Münster und Weyer wird zum einen wieder "Öffentlichkeit" hergestellt und zum anderen eine stattliche Spendensumme für "Brot für die Welt" erzielt. Schließlich verdoppelt das Marmeladenpfarramt Gottesdienst-Kollekten.


Nicht zufällig heißt seit vielen Jahren eine gemeinsame Aktion von Diakonie und Caritas "Die größte Katastrophe ist das Vergessen".
Ganz bewusst rücken die Hilfswerke der beiden großen christlichen Kirchen Themen in den Focus, die in den Medien der Welt nicht mehr vorkommen. In diesem Jahr macht "Corona" alle anderen Themen platt. Aber: Gibt es eigentlich keinen Hunger mehr in der Welt?
Vor wenigen Tagen wurde der Welternährungsbericht vorgelegt.
Zahlen. Aber doch mehr als nur Zahlen.

Im vergangenen Jahr 2019 sind laut Welternährungsbericht insgesamt rund 690 Millionen Menschen chronisch unterernährt gewesen, das sind zehn Millionen mehr als 2018 und 60 Millionen mehr als vor fünf Jahren. Der Bericht geht davon aus, dass durch die Corona-Pandemie dieses Jahr weitere 83 Millionen, im schlimmsten Fall bis zu 132
Millionen Menschen zusätzlich an Hunger leiden werden. "Es ist alarmierend," so die Analyse der Evangelischen Diakonie, "dass die Zahl der Hungernden seit fünf Jahren wieder ansteigt. Die Zunahme des Hungers wirft die internationale Staatengemeinschaft zurück, und jetzt verstärkt die Corona-Pandemie den Hunger besonders in den Ländern des globalen Südens noch mehr: Bauern können ihre Produkte nicht mehr vermarkten, Millionen von Schülern fehlt das Schulessen und damit die einzige Mahlzeit am
Tag. Die Armen in den Städten, die schon bisher von der Hand in den Mund gelebt hatten, haben jetzt gar kein Einkommen mehr und können sich kaum noch was zu essen kaufen.
Damit wird ein teuflischer Kreislauf in Gang gesetzt: Ein durch Mangelernährung und Untergewicht geschwächtes Immunsystem kann sich viel schlechter gegen das Corona-Virus wehren. Durch die mangelnden Abwehrkräfte und zudem unhygienische Bedingungen durch Wassermangel und schlechte Wohnverhältnisse kann das Virus sich rasant verbreiten und schnell tödlich wirken.
Es muss von allen mehr gegen diese Abwärtsspirale getan werden, denn Hunger ist kein Schicksal."


Die Kollekte in den Gottesdiensten in Münster und Weyer wurde durch das Evangelische Marmeladenpfarramt gut verdoppelt, so dass in diesen Tagen eine Tausend-Euro-Spende bei "Brot für die Welt" eingehen wird, wie "Marmeladenpfarrer" Ulrich Finger in den Gottesdiensten ankündigte.

Mittelalterlicher Gottesdienst in Hadamar
21.07.20
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"Ich glaube, hilf meinem Unglauben" - das Wort der Jahreslosung stand im Mittelpunkt des mittelalterlichen Gottesdienstes im Innenhof des Hadamarer Fürstenschlosses. Eine stattliche und bunte Gemeinde hatte sich bei herrlichem Wetter zum Gottesdienst im Freien versammelt. Prediger war der Münsterer Gemeindepfarrer Ulrich Finger in seiner Rolle als Hulderych de Fromholdeskerke.
Auch wenn in diesem Jahr der Mittelaltermarkt in Hadamar aufgrund der Sicherheits- und Hygiene-Regeln im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie
ausfallen musste, so gab es doch zumindest den traditionellen Gottesdienst im mittelalterlichen Stile, der in den vergangenen Jahren in und um Hadamar viele
Freunde gefunden hat.
Mitwirkende im Gottesdienst waren neben dem Prediger Hulderych de Fromholdeskerke auch Dudelsackpfeifer Marvin Diewock und Dekanatskantor Martin Buschmann an der Truhenorgel, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Friederike und Sohn mit zeitgemäßen Liedern den Gottesdienst musikalisch ausgestaltete. Die liturgische Leitung hatte Prädikantin Tina Kaiser.
In seiner Predigt aktualisierte "Hulderych de Fromholdeskerke" die biblische Geschichte um die Jahreslosung. Gegen den "sprachlosen Geist", der den Sohn der Evangeliumsgeschichte töten will, setzte er das lebendig machende und erlösende Wort. In historisierender Rede aber theologisch pointiert legte der Prediger aus dem Laubustal den Bibeltext lebendig aus.
Die stattliche Gemeinde im Innenhof des Hadamarer Fürstenschlosses dankte für den Gottesdienst, bei dem in der Gemeinde viele in historischer Gewandung, aber alle auch mit neuzeitlichem Mund-Nase-Schutz zugegen waren.