Aktuelles

Wenn harte Männer zärtlich sind...
10.04.17
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Foto: Sarina Finger

... dann hat die Erntezeit begonnen!

Die Wiesen im Laubustal sind gelb, also stürmen wir los!

Seit vielen Jahren erfreut sich unser Löwenzahngelee größter Beliebtheit. Für uns ist dessen Zubereitung auch immer ein großes Event: Diese honiggelbe Kostbarkeit ist die erste Sorte im Jahr, die wir verarbeiten und einkochen können. Natürlich geht das mit einiger Arbeit einher. Die zarten Blüten des Löwenzahns werden von erfahrenen Fingern liebevoll gezupft, in unseren Gelee kommen für den unverkennbaren Geschmack nur die gelben Blütenblätter und niemals die ganze Blüte.

Auch wissen wir: jetzt geht es richtig los! Auf die Verarbeitung des Löwenzahns folgen Markt, Ernte, Markt, Ernte. In zwei Wochen sind wir auf dem Schiffenberg zu finden, in drei Wochen sind schon die Freienfelser Ritterspiele. Und da der Sommer ins Land kommt, stürzen wir uns auch bald auf die leckeren Maispitzen.

Immer freuen wir uns über fleißige Helfer, die uns bei der Ernte unterstützen!

Die Mittelaltersaison ist eröffnet!
18.03.17
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Foto: Sarina Finger

 

Endlich ist es wieder soweit!

Draußen sieht es schon recht frühlingshaft aus und das kann für unser Team nur eins bedeuten: Ab in die Gewandung, die Mittelaltermärkte starten wieder!

Einen Anfang machte für uns das mittelalterliche Spectaculum rund um die Seulberger Kirche im Rahmen der Feierlichkeiten zum 1250-jährigen Bestehen der Gemeinde. Das Wetter ließ vielleicht ein wenig zu wünschen übrig, aber zum Glück ist unsere Marmelade wasserfest und unsere Laune so leicht nicht zu trüben. Wir haben viele vertraute Gesichter gesehen, die wir in den Wintermonaten schmerzlich vermissten und können froh sein: Das war nicht der letzte Markt! In rund einem Monat sehen wir viele von euch auf dem Schiffenberg wieder!

Wir können also sagen: Trotz Regen sind wir gut in die Saison gerutscht und wir freuen uns auf die kommenden Mittelaltermärkte 2017.

Weilmünsterer Frühlingsmarkt mit dem Marmeladenpfarramt
12.03.17
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Foto: Carsten Heil

Auch in diesem Jahr war das „Evangelische Marmeladenpfarramt“ beim Frühlingsmarkt in Weilmünster wieder vertreten. Im Foyer des Bürgerhauses waren an diesem Tag wieder Konfitüren und Gelees aus der Pfarrhofküche zu erhalten.

Im vergangenen Jahr wurden aus dem Erlös des Marmeladenverkaufs 3000 Euro gespendet. 500 Euro gingen an die Ukrainehilfe Breitscheid. Eine 1000 Euro Spende ging an die von Diakonie und Caritas gemeinsam getragene Aktion "Die größte Katastrophe ist das Vergessen". Im Herbst wurde eine 500 Euro Spende überwiesen an die Christoffel-Blindenmission, deren Partner sich besonders für behinderte Opfer nach der Sturmkatastrophe auf Haiti einsetzen. Zuletzt wurden insgesamt 1000 Euro überwiesen für Entwicklungsprojekte in Ghana und in Sambia. 

Insgesamt konnten in den letzten Jahren durch die Pfarrersfamilie Finger und ihr Team bereits gut 41 000 Euro zu Gunsten humanitärer Hilfen gespendet werden. Leere Gläser werden am Marmeladenstand gerne zurückgenommen. Sie können aber auch direkt beim Pfarramt in Münster sowie bei der Gärtnerei Wern in Weilmünster oder im Altstadtladen in Weilburg abgegeben werden.

Die nächsten Markttermine des Marmeladenpfarramts sind am Samstag, dem 18. März die Teilnahme am historischen Markt rund um die evangelische Kirche in Friedrichsdorf-Seulberg anlässlich des 1250-jährigen Jubiläums. Am vorletzten April-Wochenende ist dann Mittelaltermarkt auf dem Schiffenberg bei Gießen, bevor am darauf folgenden Wochenende und am 1. Mai wieder in Freienfels das Zelt des Marmeladenpfarramts aufgeschlagen werden wird. Natürlich können pfarrhofmacher Konfitüren und Gelees auch direkt beim Evangelischen Pfarramt in Selters-Münster erworben werden. 

 

Und noch ein Hinweis: Auch wenn es draußen noch gar nicht nach Reifen und Ernten aussieht, so heimlich fängt es doch an - Ende April werden wir wieder Löwenzahn ernten, zupfen und zu köstlichem, goldgelbem Gelee verkochen, es folgen die Mai-Spitzen der Fichten. Und dann geht es erfahrungsgemäß Schlag auf Schlag.

Weiterhin sind wir dankbar für Unterstützung bei Ernte und Verarbeitung. Und natürlich auch, wenn es in den Gärten rund geht, für Obstspenden.

 

Spenden für die Entwicklungsarbeit in Afrika
20.01.17
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Über christliche Entwicklungsarbeit in afrikanischen Staaten berichtete die Vorsitzende des Ghana-Ausschusses im evangelischen Dekanat Runkel, Pfarrerin Bettina Bender (Wolfenhausen) in der "Spinnstubb" in Münster. 

Unterstützt durch Lichtbilder berichtete sie von mehreren Besuchen in der Ashanti Region in Ghana, in denen sie sich auch vom Einsatz der Solarlampen überzeugen konnte, die mit Unterstützung der Christen aus unserer Region für die Menschen dort angeschafft wurden. "Die Menschen in den Dörfern behandeln die Lampen wie einen kostbaren Schatz: Schulkinder können so abends noch Hausaufgaben machen, die Frauen können am Abend noch kochen und Hausarbeiten verrichten. Licht bedeutet Lebensqualität." Ghana liegt am Äquator, da ist um 18 Uhr pechschwarze Nacht. Die Solarlampen ersetzen in den afrikanischen Dörfern Lampen, in denen teures Petroleum zur Lichterzeugung verbrannt wird.

Aber auch über Fortschritte beim Bau der Mesewam-Klinik und dem Entwicklungsprojekt in der Adumasa-Region konnte Pfarrerin Bender berichten. 
Neben privaten Spenden von Frauen der "Spinnstubb" gab es durch das Evangelische Marmeladenpfarramt", vertreten durch Pfarrersfrau Uschi Finger,  eine weitere stattliche Geldspende. 

Insgesamt 1200 Euro wurden seitens des Evangelischen Marmeladenpfarramt in diesen Tagen für die Entwicklungsarbeit in Afrika gespendet. Für Projekte im Partnerdekanat in Ghana wie auch über die Goßner Mission für ein Entwicklungsprojekt in Sambia.